„Das hätte ich nie erwartet!“ – Wenn nicht das Brötchen, sondern der Belag interessant wird
Wer an Lebensmittelunverträglichkeiten denkt, denkt meist an Milch, Weizen oder Eier.
Nach vielen Jahren der Arbeit mit Lebensmittel- und E-Stoff-Analysen wissen wir jedoch: Die spannendsten Ergebnisse sind oft diejenigen, mit denen niemand rechnet.
Beispiel 1: Nicht das Frühstücksbrötchen
Eine Person isst jeden Morgen dasselbe Frühstück: Vollkornbrötchen mit Käse und Putenbrust.
Der erste Verdacht fällt häufig auf den Weizen. Doch eine umfassende Analyse betrachtet nicht nur das Brötchen, sondern alle Bestandteile der Mahlzeit.
Neben Getreide können auch Käse, Gewürzmischungen in der Wurst oder bestimmte Konservierungsstoffe Bestandteil einer individuellen Betrachtung sein.
Die eigentliche Überraschung ist deshalb oft nicht das offensichtliche Lebensmittel, sondern eine Zutat, die täglich mitgegessen wird, ohne dass sie bewusst wahrgenommen wird.
Beispiel 2: Die gesunde Smoothie-Schüssel
Viele gesundheitsbewusste Menschen beginnen ihren Tag mit Haferflocken, Banane, Chiasamen, Mandeldrink und Beeren.
Auf den ersten Blick wirkt diese Mahlzeit nahezu perfekt.
Doch gerade weil diese Lebensmittel täglich gegessen werden, lohnt sich manchmal ein genauer Blick auf alle Bestandteile – nicht nur auf die Hauptzutaten, sondern auch auf Samen, Nüsse oder pflanzliche Alternativen.
Manchmal überrascht nicht das Obst, sondern der Mandeldrink oder die ständig verwendeten Chiasamen.
Beispiel 3: Das Restaurant ohne offensichtlichen Auslöser
Eine Person berichtet, dass es ihr nach Restaurantbesuchen häufiger schlechter geht.
Viele vermuten zunächst Fett oder scharfes Essen.
Doch Restaurantgerichte enthalten häufig zahlreiche Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe oder Gewürzmischungen, die zu Hause gar nicht verwendet werden.
Deshalb betrachten wir bei umfassenden Analysen nicht nur Lebensmittel, sondern auch verschiedene Zusatzstoffe.
Beispiel 4: Der Fitnessfan
Ein sportlicher Mann ernährt sich bewusst: Proteinshake, Hähnchen, Reis und Gemüse.
Alles scheint ideal.
Doch Proteinpulver enthalten häufig Aroma-, Süß- oder Verdickungsstoffe. Auch diese Bestandteile können Teil einer umfassenden Analyse sein.
Nicht immer steht das Eiweiß selbst im Mittelpunkt – manchmal sind es die Zutaten, die auf den ersten Blick kaum jemand beachtet.
Unsere Erfahrung zeigt vor allem eines: Je abwechslungsreicher die Analyse, desto häufiger ergeben sich überraschende Zusammenhänge.
Deshalb betrachten wir Lebensmittel möglichst nicht isoliert, sondern im gesamten Ernährungskontext. Oft sind es gerade die kleinen Zutaten des Alltags – Gewürze, Zusatzstoffe oder einzelne Bestandteile eines Lebensmittels –, die erst durch eine umfassende Analyse sichtbar werden.

