Ein fiktives Fallbeispiel zeigt Schritt für Schritt, wie Messwerte dargestellt werden – und wie sie sachlich eingeordnet werden können.

Wichtig: „Frida“ ist eine erfundene Person. Die Werte dienen nur dazu, den Aufbau einer Haarmineralanalyse verständlich zu erklären. Das Beispiel ist keine medizinische Diagnose.
Frida möchte besser verstehen, welche Mineralstoffe, Spurenelemente und Umweltmetalle in ihrer Haarprobe messbar sind. Ein Laborbericht stellt diese Werte meist in Tabellen und Diagrammen dar. Wir gehen die wichtigsten Bereiche gemeinsam durch.
Ein Teil der Analyse betrachtet Elemente aus der Umwelt. Die Tabelle zeigt drei fiktive Beispielwerte.
| Element | Ergebnis | Referenz | Einordnung |
|---|---|---|---|
| Quecksilber (Hg) | 2,5 mg/kg | < 0,5 mg/kg | erhöht |
| Aluminium (Al) | 12,0 mg/kg | < 5,0 mg/kg | erhöht |
| Blei (Pb) | 0,2 mg/kg | < 1,0 mg/kg | im Referenzbereich |
Neben Umweltmetallen erfasst eine Haarmineralanalyse häufig auch Mineralstoffe und Spurenelemente. Referenzbereiche helfen bei der übersichtlichen Darstellung.
| Element | Ergebnis | Referenz | Einordnung |
|---|---|---|---|
| Calcium (Ca) | 950 mg/kg | 300–600 mg/kg | erhöht |
| Magnesium (Mg) | 35 mg/kg | 30–70 mg/kg | unterer Bereich |
| Zink (Zn) | 110 mg/kg | 150–200 mg/kg | unter Referenz |
| Kalium (K) | 15 mg/kg | 50–150 mg/kg | niedrig |
Ein Haarwert beschreibt die gemessene Konzentration im Haar. Er lässt sich nicht direkt auf den Mineralstoffstatus des gesamten Körpers übertragen.
Manche Berichte vergleichen Mineralstoffe miteinander. Diese Ratios zeigen rechnerische Muster innerhalb eines Auswertungsmodells.
Auch das Natrium/Kalium-Verhältnis wird in manchen Berichten betrachtet. Entscheidend ist immer die sachliche Einordnung zusammen mit den übrigen Informationen.
Eine qualifizierte Fachperson kann diese Bereiche gemeinsam betrachten. Die Haaranalyse allein kann jedoch weder die Ursache von Beschwerden bestimmen noch eine Krankheit feststellen.
Test online bestellen, Haarprobe zu Hause entnehmen und zur Laboranalyse einsenden.
Hinweis: Dieses Fallbeispiel ist rein illustrativ. Es erklärt, wie eine Haarmineralanalyse dargestellt und eingeordnet werden kann. Es stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar.