Magnesium und Kopfschmerzen: Was ist wissenschaftlich bekannt?
Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information. Er stellt keine Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzt keine ärztliche Beratung. Einzelne Studienergebnisse sind nicht automatisch auf jede Person übertragbar.
Einige Studien untersuchen, ob Magnesium bei bestimmten Schmerzformen eine ergänzende Rolle spielen könnte.
Die bisher veröffentlichten Ergebnisse sind jedoch nicht auf alle Personen oder Schmerzarten übertragbar. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Nutrients veröffentlicht.
Einzelne Untersuchungen berichten über Veränderungen der Schmerzintensität; daraus lässt sich keine garantierte Wirkung oder feste Prozentangabe für einzelne Personen ableiten. Die Studie zeigte, dass diejenigen, die Magnesiumpräparate einnahmen, weniger andere Schmerzmittel benötigten. Magnesium kann eine notwendige medizinische Behandlung weder ersetzen noch Erkrankungen sicher verhindern.
Es wurde eine durchschnittliche tägliche Magnesiumaufnahme von 310 Milligramm für Frauen und 400 Milligramm für Männer empfohlen. Die Aufnahme des Minerals sollte auf natürliche Weise über die Nahrung erfolgen. Zu den magnesiumreichen Lebensmitteln zählen Eier, Bananen, Bohnen, Spinat, Walnüsse, Mandeln, Sesam, Kürbiskerne, Roggenbrot, Reis. Magnesium kommt auch häufig in getrockneten Früchten wie Aprikosen, Datteln, Rosinen und Pflaumen vor. Auch findet es sich in Avocados, grünen Äpfeln und Milchprodukten.
Auf jeden fall ist es ratsam vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln einen Arzt zu konsultieren, da übermäßige Magnesiummengen im Körper schädlich sein können. Übersicht der verfügbaren Tests

